Yann Tiersen - L'Absente
Dem Kinopublikum dürfte Yann Tiersen spätestens seit "Die fabelhafte Welt der Amelie" bekannt sein.
Dem Kinopublikum dürfte Yann Tiersen spätestens seit "Die fabelhafte Welt der Amelie" bekannt sein. Wer erinnert sich nicht an die wundervolle, leicht verschrobene
Musik, welche den Zauber des Films erst richtig zur Geltung brachte. Sein neues Album "L'Absente" (Die Abwesende) bleibt der visuellen Linie sener bisherigen Alben
"La Valse des Monstres" (1995), "Rue des Cascades" (1996) und "Le Phare" (1998) treu. Warum visuell? Die Alben des in Paris lebenden Bretonen gehören zur Gilde
der Meisterwerke, bei denen sich während des Hörens die Phantasie und damit das "Kopfkino" einschalten. Der musikalische Autodidakt (er bringt sich alle Instrument
selbst bei) schafft es eine Emotionalität und Intensität in seine Musik zu legen, die unerreicht ist."L'Absente" geht an keinem unberührt vorbei. Die Kombinationen aus
Musette-Walzer, Minimal Music, Streicherarrangements und Akkordeon können zwar als Kitsch ausgelegt werden; aber wenn interesiert das, angesichts solcher
Schöhnheit? Viel mehr bleibt nicht zu sagen, als der Tip, sich dieses Meisterwerk zu holen und zu genießen.
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