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22/04 A-HA - Lifelines ****_
A-ha waren zeitweilig getrennt

Wenn eine von vielen Regeln im Musikbusiness zutrifft, dann müssten a-ha heutzutage erfolgreicher denn je sein. Diese obskure Regel besagt: Je mehr Kalauer über ein musikalisches Phänomen gemacht werden, umso größer ist das öffentliche Interesse, das der jeweiligen Band zuteil wird. Und wer hat nicht schon einmal in der Kneipenecke aufgeschnappt: "Sagt der Bandleader zum Gitarristen: 'Wir brauchen einen Namen.' Gitarrist antwortet: 'a-ha." Morten Harket würde sich der Magen umdrehen. Schließlich soll die neue Platte "Lifelines" durch ihre Musik überzeugen. Bei den norwegischen Popmusikern aus der Nähe von Oslo war es zudem ein Jahrhunderthit, der sie 1985 über Nacht zu Berühmtheiten aufstiegen ließ: "Take On Me", die melancholische Popschnulze mit genügend Rhythmus, um nicht im Kuschelrock-Giftschrank verstauben zu müssen, begeisterte Publikum wie Kritik. Dann die Trennung nach knapp zehnjährigem Wirken: Solopfade wurden eingeschlagen, der Musik teilweise der Rücken zugekehrt.

Doch jetzt gibt es schon das zweite Album nach dem fulminanten a-ha-Comeback 2000. Schon "Minor Earth Major Sky" ließ die meisten Konkurrenten in den Longplayer-Charts alt aussehen. Ob das "Lifelines" auch gelingen wird, ist nicht fraglich. Dafür sorgten Harket, Magne Furuholmen und Paul Waaktaar-Savoy unter anderem durch eine massiv gestemmte Promotion-Tournee durch europäische Journalistenkreise. Dabei wäre der Werbefeldzug gar nicht nötig gewesen: a-ha heute hört sich an wie a-ha damals: melancholische Klänge, die sanft-schwebende Stimme von Morten Harket und Texte, die Fragen nach Zukunftsängsten, unerreichten Lebensaufgaben und dem Wandel der Zeit mehr stellen als beantworten. So kann der Hörer an vielen Stellen des neuen Albums beruhigt feststellen: "Aha, das habe ich schon mal gehört." Der schön melodisch arrangierte Titelsong "Lifelines" knüpft direkt an den Band-Sound der 80er-Jahre an. Andere Stücke, wie "There's A Reason For It" oder "Oranges On Appletrees" könnten auch "Wonderwall" (Oasis) oder "Music Was My First Love" heißen. Doch würde dann der typische, bitter-süße a-ha-Touch fehlen, der auch "Lifelines" wieder mehrmals Platin bringen wird. Und schließlich haben es sich die drei Norweger verdient: Wer sonst hat heute noch Erfolg mit stringent melodischen Popstückchen, die nach dem Sinn des Lebens fragen?


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»www.a-ha-theband.de/

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