13/05 Laith Al Deen - Melomanie 



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| Bild von: Sony Music |
Mit dem Hit "Bilder von Dir" gelang Laith Al-Deen 1999 der große Durchbruch. Durch Zufall aus der gleichen Stadt (Mannheim) stammend, machte sich Laith auf, Sangeskollege Xavier Naidoo ein Stückchen vom deutschsprachigen Soul-Thron zu klauen. Gelang ihm ganz gut, auch mit dem Debütalbum "Ich will nur wissen ..." sägte er am Stühlchen. Allerdings hat sich Laith eher dem leichteren Soulpop verschrieben (und das als beinharter Iron Maiden-Fan!), ganz so durchgeistigt und soulig wie Naidoo wird er wohl nie werden. Dafür finden sich auf seinem zweiten Album "Melomanie" 14 schöne Songs, die allen, die der Liebe zugetan sind (und das sind wir doch wohl alle), mit liebreizenden Texten aus der Seele sprechen.
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Ob erfüllt, zurückgewiesen oder suchend - für alle Liebenden gibt es mindestens einen Song, der passt. So großherzig die Worte, so minimalistisch die Musik. Es gibt zwar sogar ein paar Gitarren zu hören, doch die sind recht verhalten und können nie den Spaßverderber Computer zum Schweigen bringen, der hier doch nichts zu suchen haben sollte. Musik, die ans Herz geht, muss auch von Herzen kommen. Echte Musiker haben an diesem Album kaum gearbeitet, überwiegend kommt der Sound aus der Dose. Schade, es gibt viel Potenzial, besonders die Stimme von Laith besticht durch ihre Fülle und Weichheit. Aber da scheinen doch die falschen Produzenten am Werk zu sein.
Als kleines Schmankerl, hier schon mal die erste Single ´Dein Lied` zum Anhören:
Laith Al-Deen - Dein Lied