Lieben, hassen, hingehen: Rock im Park/Rock am Ring 2002
Große Rockfestivals muss man lieben oder hassen. Die einen sagen, viel Musik für (relativ) wenig Geld, die anderen sind vom Massenauftrieb und den horrenden...
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| Das Gegenteil von Poser-Mucke: Neil Young und Crazy Horse führen das Line Up bei den Pfingst-Events Rock am Ring/Rock im Park an. Bild von: Jugendfilm |
Große Rockfestivals muss man lieben oder hassen. Die einen sagen, viel Musik für (relativ) wenig Geld, die anderen sind vom Massenauftrieb und den horrenden Catering-Preisen angenervt und verzichten lieber auf die 30 oder 40 Minuten mit ihrer Lieblingsband. Wer zur ersten Kategorie gehört, hat sich das Wochenende, 17. bis 19. Mai (Pfingsten) 2002, sicher schon fett im Kalender angestrichen. Rock im Park-/Rock am Ring-Time. 150.000 Fans aus Deutschland und dem europäischen Ausland werden am Nürburgring und im Nürnberger Frankenstadion erwartet, und um vielleicht doch noch ein paar Unschlüssige zu überzeugen, haben sich die Veranstalter auch in diesem Jahr einiges einfallen lassen. An der Spitze des Line Ups steht kein Geringerer als Grunge-Gottvater Neil Young, der mitsamt seiner Crazy Horse-Band die Bühnen rockt. Ja, ja. Schon kommen Viele ins Zweifeln, die sich nach dem verregneten Festivals vom vergangenen Jahr geschworen haben: Nie wieder! Und es gibt noch mehr Argumente, um vielleicht doch noch umzukippen. Prominenz und Vielfalt ist einmal mehr das Motto: Von Superstar Lenny Kravitz und Rock-Legende Carlos Santana bis zur Metal-Ikone Ozzy Osbourne, den Punkveteranen Bad Religion und aktuellen Rockkheroen wie Jamiroquai, Tool, Bush, Faithless oder System Of A Down reicht das Spektrum. Außerdem sind bislang unter anderem bestätigt: Farin Urlaub, P.O.D., Muse, Starsailor, 4Lyn, Readymade, Jewel, Nathalie Merchant, Sportfreunde Stiller, Element Of Crime, Fettes Brot, Eins Zwo und Macy Gray. Tja, so langsam gehen auch für dieses Jahr die Gegenargumente aus. Aber Achtung: Für mehr als 150.000 Besucher ist dann doch kein Platz.
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