Niederlage vor Gericht
Die Spice Girls müssen zahlen. Und zwar umgerechnet schlappe 1,6 Millionen Euro an den italienischen Motorroller-Hersteller Aprilia World Service.
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| 'Forever' heißt das bislang letzte Album der Spice Girls. |
Die Spice Girls müssen zahlen. Und zwar umgerechnet schlappe 1,6 Millionen Euro an den italienischen Motorroller-Hersteller Aprilia World Service. Das Londoner Berufungsgericht wies einen Einspruch der Band gegen ein Urteil vom vergangenen August zurück. Bei dem Verfahren ging es um die Frage, ob die Band der Firma bei dem Abschluss eines Werbevertrages im März 1998 den bevorstehenden Ausstieg von Geri Halliwell vorenthalten hatte. Das Gericht befand, dass der Schaden, der Aprilia durch den Ausstieg von Ginger Spice im Mai 1998 entstand, viel größer war, als noch im vergangenen August vom Gericht angenommen. Außerdem kamen die Richter zu dem Ergebnis, dass alle Gruppenmitglieder vor der Unterzeichnung des Werbevertrages über die Pläne Halliwells informiert waren. Vielleicht schweißt so ein Rechtsstreit ja zusammen - offiziell hat sich die Girl Group nie aufgelöst, Emma Bunton sprach unlängst sogar davon, dass die Mädchen wieder gemeinsam auf Tour gehen wollen ...
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