Regisseur Markus Imboden hat 'Heidi' mit Cornelia Gröschel als Heidi und Paolo Villaggio als Alpöhi in den Hauptrollen neu verfilmt. Bild von: MFA
Inhalt:
Dunkle Tannen, grüne Wiesen im Sonnenschein und ein grantiger Opa: Fast scheint alles wie eh und je. Doch die kleine Heidi (Cornelia Gröschel), die nach dem Tod ihrer Mutter gegen ihren Willen zum Öhi (Paolo Villaggio) auf die Alm ziehen muss, ist nicht mehr die gleiche. Eigenwilliger und selbstständiger als in der Vorlage hat sie den anfangs mürrischen Großvater bald für sich gewonnen. Und mit dem Baseball spielenden Peter geht auch alles klar. Da gefällt es ihr überhaupt nicht, dass ihre nervige Tante Dete (Marianne Denicourt) sie zu ihrer noch nervigeren Cousine nach Berlin beordert. Heidi weiß nur eins: Sie will wieder zurück auf die Alm.
Hintergrund:
Der Schweizer Regisseur Markus Imboden ("Frau Rettich, die Czerni und ich") inszenierte die 18. Verfilmung des berühmten Kinderbuches von Johanna Spyri zeitgemäß und verpasste der Hauptfigur Girlie-Pep. 400 Bewerberinnen stach die neue "Heidi" Cornelia Gröschel aus. Erwachsene Begleitpersonen männlichen Geschlechts werden sich über das Mitwirken der attraktiven Marianne Denicourt als allein erziehende Tante Dete freuen.
Kritik:
Trotz Handys und Popmusik gelang es Imboden in "Heidi", die Grundstimmung des Buchs zu erhalten und einen anspruchsvollen Kinderfilm auf die Leinwand zu bringen. Auch die heutige junge Generation dürfte daran ihre Freude haben.