Der Dokumentarfilm 'Marlene Dietrich - Her Own Song' enthält bislang unveröffent- lichtes Filmmaterial. Bild von: Salzgeber
Inhalt:
Die Anfänge in Berlin, die internationale Karriere in Hollywood und die Gesangstourneen durch die ganze Welt: Über das bewegte Leben der Marlene Dietrich wurden schon einige Dokumentationen gedreht. Ihr Enkel stellt jetzt das politische Engagement der Diva in den Vordergrund. Er zeigt den Hass seiner Großmutter auf die Nazis, wie sie sich hilfsbereit für Emigranten engagierte und thematisiert ihren Einsatz bei der amerikanischen Truppenbetreuung.
Hintergrund:
Die Affären, die Frauen - die unbequemen Seiten der Diva bleiben in "Marlene Dietrich - Her Own Song" unberührt. Und dennoch ist diese Dokumentation spektakulär: Für seinen Film verwendete David Riva bislang unzugängliches Material aus dem Privatbesitz von Marlene Dietrich, darunter Aufnahmen des Filmstars mit der großen Liebe Jean Gabin hoch zu Ross. Zudem lässt Riva interessante Zeitzeugen und Branchengrößen zu Wort kommen. Darunter auch eine weitere Diva: die jüngst verstorbene Hildegard Knef. Erstmals gezeigt wurde der Film in diesem Jahr bei der Berlinale.
Kritik:
Ein objektives Porträt darf man von diesem Filmemacher nicht erwarten. Fans können sich jedoch über neue Details aus dem Leben von Marlene Dietrich freuen.