06/02 Leonidas und seine persische Prinzessin
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| Ob Russell Crowe (hier im Film 'A Beautiful Mind') demnächst den griechischen Krieger Leonidas spielt? Michael Mann jedenfalls wird den Film inszenieren. Bild von: UIP |
Der Antike scheint eine neue Renaissance ins Haus zu stehen - im Kino. Ridley Scotts "Gladiator" machte den Anfang, Martin Scorsese soll sich Gerüchten zufolge bemühen, die Geschichte Alexander des Großen mit Leonardo Di Caprio zu verfilmen, und nun legt Michael Mann nach. Der Regisseur von "Ali" und "The Insider" möchte die Schlacht am Thermopylenpass verfilmen, bei der sich eine Hand voll Spartaner 480 v.Chr. gegen die persische Übermacht zur Wehr setzte und die Stellung kriegsentscheidend halten konnte. In einem Interview erklärte Mann: "Ich mache es vielleicht, ja." Der Stoff hat alles, was Hollywood braucht: Der heroische Einsatz einer kleinen, aber feinen Schar gegen eine aggressive Übermacht zur Verteidigung der Freiheit, Schlachtengetümmel, Kostüme. Fehlt nur noch eine schöne Frau. Doch in dieser Hinsicht bewies Hollywood schon immer großen Einfallsreichtum. Wie wäre es, wenn sich der Anführer Leonidas (Russell Crowe?) in eine persische Prinzessin (Salma Hayek?) verlieben, sie vor dem zürnenden Vater Xerxes I. (Benicio Del Toro?) retten und mit ihr nach der Schlacht glücklich und zufrieden in der spartanischen Einöde leben würde? Wie singt noch gleich Robbie Williams? "I will talk and Hollywood will listen". Hoffentlich.